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NATURWEG STATION 14

14 Nahrungswasser

Im Sommer, wenn es heiss ist und die Winde ruhen, riecht es am See typisch von frischem Fisch und Wasserkräutern. Steht der Wind auf, wird dieser feine Duft mit der frischen Luft aus dem See weggewischt. Dann ist es ein Wirbel der Freiheit, der den Ausflügler mitnimmt.

Rechnen Sie

Der tägliche Fischverbrauch der rund 2.500 Kormorane am See, wobei ein einzelnes Tier 350?g pro Tag frisst.

Fische und Fischer

Barsch, Flussbarsch, Felchen (Bondelle auf FR im Neuenburgsee), Hecht, Seeforelle sind nur einige der Fische, die in Restaurants zu finden sind.

Doch im See gibt es noch viele andere Fische. Rund dreissig davon zählten die Fachleute, einige davon gehören zur Liste der gefährdeten Arten in der Schweiz.

Rund 40 Berufsfischer sind auf diesem See tätig. Gut ein Jahr später sammeln sie 180 bis 280 Tonnen Fische. Grund- oder Treibnetze, verankerte Spitzen und Reusen sind die wichtigsten eingesetzten Fischgeräte.

Wussten Sie, dass die gerauchten Felchen und der Kaviar des Sees weit weg beliebt sind?

Menschengesteuertes Wasser

Der Neuenburgersee ist mit 220 km2 der grösste der drei Juraseen am Jurasüdfuss. Nachdem er das Wasser des Murtensees eingesammelt hat, fliesst es zum Bielersee und weiter auf einer längeren Reise Richtung Rhein.

Bis Mitte des XX. Jahrhunderts überschwemmte das Wasser der drei Seen, die frei und launischer waren, weite Ebenen. Um 187O begannen grosse Bauarbeiten, die das Wasser um drei Meter senkten und 400 km2 Erde für die Landwirtschaft austrockneten.

Grandson-Gravur um 1850, vor der Wasseraufbereitung. Blick von der heutigen Landungsteganlagen.

Der heutige Rathausturm, der Gexturm (Tour de Gex auf FR) und das Schloss mit seinem Turmschmuck, der heute auf den Bahngleisen überquert wird, sind zu unterscheiden.

Der See leckte die Altstadt

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Wir treffen uns bei Station 15